Dornenwände bei Nacht, zehn Kilometer zu Fuß, rasante Fahrten auf der Rodelbahn, jede Menge Snacks und am Ende sogar eine leicht überflutete Küche – langweilig wurde es bei uns definitiv nicht!
Denn Jugendfeuerwehr bedeutet viel mehr als Schläuche ausrollen, Knoten üben und Feuerwehrfahrzeuge kennenlernen. Bei uns geht es genauso um Teamgeist, Freundschaft, gemeinsame Erlebnisse und natürlich jede Menge Spaß.
Das zeigte sich auch bei unserer diesjährigen Freizeit. Vom 29. August bis 2. September machten wir uns gemeinsam auf den Weg ins Baden-Powell-Haus nach Gengenbach. Fünf Tage lang hieß es: raus aus dem Alltag und rein ins Abenteuer!

Samstag – Ankommen und direkt ins Abenteuer
Gegen 16 Uhr kamen wir am Baden-Powell-Haus an. Nach einer kurzen Hausführung wurden die Zimmer verteilt und wir konnten unsere Betten beziehen. Als alle fertig waren, kümmerte sich Zimmer 2 um das Abendessen und bereitete Pizza für alle zu.
Gegen 21 Uhr machten wir uns zu unserer ersten Nachtwanderung auf. Die verlief allerdings nicht ganz nach Plan: Auf halber Strecke standen Kenan und Max plötzlich vor einer rund drei Meter hohen Dornenwand. Da war dann erstmal Schluss. Irgendwann teilte sich die Gruppe und ein Teil machte sich bereits auf den Rückweg.
Gegen 22:30 Uhr waren schließlich alle wieder da und nach dem ersten langen Tag ging es ins Bett.
Sonntag – Team 5 holt den Sieg
Nach dem Frühstück starteten wir mit einem Tischtennisturnier in den Tag. Nach mehreren spannenden Spielen stand der Sieger fest: Team 5 holte sich den Turniersieg!
Zur Stärkung gab es anschließend Kaiserschmarrn, bevor wir zu einer Dorfrallye durch Gengenbach aufbrachen. Dabei konnten wir die Stadt etwas genauer kennenlernen und verschiedene Aufgaben lösen.
Am Abend übernahm unser Kommandant Luca die Küche und kochte für alle Spaghetti Bolognese. Danach machten wir es uns am Lagerfeuer gemütlich. Einige hatten anschließend immer noch genügend Energie und gingen noch einmal auf Nachtwanderung.
Montag – Geburtstage, Musik und 10 Kilometer
Ausschlafen war am Montag keine Option: Tom, Jonte und Ben übernahmen den Weckdienst und sorgten mit Musik dafür, dass wirklich jeder mitbekam, dass der Tag begonnen hatte.
Außerdem gab es gleich zwei Geburtstagskinder: Lea und Sophia wurden mit einem gemeinsamen Ständchen und Pancakes zum Frühstück überrascht.
Danach ging es in den Wald in der Nähe von Offenburg. Gemeinsam knackten wir bei unserer Wanderung die 10-Kilometer-Marke. Auf dem Rückweg legten wir noch einen Zwischenstopp beim Lidl ein, wo sich jeder mit ein paar Snacks eindecken durfte.
Entsprechend erschöpft kamen wir anschließend wieder im Baden-Powell-Haus an. Zum Abendessen gab es Kartoffelsalat mit Fleischkäse und später machten wir es uns beim Filmabend mit „Glennkill – ein Schafskrimi“ gemütlich.
Dienstag – Rodelbahn, Freibad und letzter Abend
Der Dienstag begann – wie eigentlich jeder Tag – mit einem leckeren gemeinsamen Frühstück. Danach spielten wir zunächst verschiedene Spiele im großen Gemeinschaftsraum.
Anschließend stand eines der Highlights auf dem Programm: die Rodelbahn. Natürlich blieb es nicht bei einer gemütlichen Fahrt und am liebsten wären einige vermutlich noch deutlich länger geblieben.
Nach dem Mittagessen ging es für ein paar Stunden ins Freibad nach Gengenbach. Zurück in unserer Unterkunft bereiteten wir gemeinsam alles für das Grillen vor.
Bei einem letzten Lagerfeuer ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. So langsam wurde uns dabei auch bewusst, dass unsere gemeinsame Zeit in Gengenbach schon wieder fast vorbei war.
Mittwoch – Wenn aus Putzen ein Wasserspiel wird
Am Mittwoch hieß es dann leider: Sachen packen und aufräumen. Bevor wir abreisen konnten, musste das komplette Haus geputzt werden und jeder packte mit an.
Tom und Jonte nahmen ihre Aufgabe in der Küche dabei vielleicht etwas zu ernst und schafften es, diese kurzerhand unter Wasser zu setzen. Immerhin war danach definitiv genügend Wasser zum Putzen vorhanden.
Nach einem kleinen Mittagssnack wurde alles in den MTWs verstaut und wir machten uns auf den Heimweg. Vorbei an zahlreichen LKW-Überholmanövern ging es zurück Richtung Ettlingen.
Gegen 14 Uhr kamen wir schließlich wieder am Feuerwehrhaus an, wo wir von unseren Eltern abgeholt wurden.
Hinter uns lagen fünf Tage mit Dornenwänden, Geburtstags-Pancakes, 10 Kilometern zu Fuß, Rodelbahn, Freibad, Lagerfeuer, einer leicht überfluteten Küche und definitiv zu vielen Snacks.
Und nach fünf gemeinsamen Tagen gab es wahrscheinlich trotzdem etwas, auf das sich am Ende alle gefreut haben: das eigene Bett.
Danke!
Zum Schluss möchten wir uns noch bei allen bedanken, die diese fünf Tage überhaupt möglich gemacht haben. Ein besonderes Dankeschön geht an unsere Vorbereitungscrew rund um Alina, Lukas, Bjørn, Sabine und Jonas, die sich im Vorfeld um die Organisation und Planung gekümmert hat.
Danke für die Vorbereitung, die vielen Ideen und natürlich auch an alle, die uns während der fünf Tage begleitet und besucht haben!
Lust auf Jugendfeuerwehr?
Feuerwehrtechnik gehört bei uns natürlich dazu – aber genauso Gemeinschaft, Ausflüge, Veranstaltungen und viele gemeinsame Erlebnisse. Wer neugierig geworden ist, darf gerne bei der Jugendfeuerwehr Ettlingen vorbeischauen und uns kennenlernen.
Wenn ihr zwischen 8 und 17 Jahren alt seid und Teil der Jugendfeuerwehr werden möchtet, dann kommt einfach bei uns vorbei!
Egal, ob ihr schon Erfahrung habt oder einfach mal reinschnuppern möchtet – wir freuen uns auf euch.
📧 Kontakt: jugendfeuerwehr@ff-ettlingen.de
Bitte gebt in eurer E-Mail euren Ortsteil an. Dann meldet sich der zuständige Jugendwart mit allen weiteren Informationen bei euch.