Einsatznummer: 318/2026
Datum: 18. September 2026 um 13:15 Uhr
Alarmierungsart: Meldeempfänger
Dauer: 2 Stunden 15 Minuten
Einsatzart: Technische Hilfe
Einsatzort: Scheibenhardter Straße, Ettlingenweier
Mannschaftsstärke: 30
Einheiten und Fahrzeuge:
- Führung: 10-1 – KdoW
- Ettlingen-Stadt: 1/50 – VRW | 1/46 – HLF 20 | 1/65-1 – WLF 1 | AB-Rüst
- Ettlingenweier: 6/45 – LF 20 KatS | 6/19 – MTW
- Oberweier: 7/48 – TSF-W | 7/19 – MTW
Weitere Kräfte: Polizei | Psychosoziale Notfallversorgung | Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Die Einsatzabteilungen Ettlingenweier, Oberweier und Ettlingen-Stadt wurden am Freitagmittag mit der Polizei und dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person am Ortseingang von Ettlingenweier alarmiert. Bei der Alarmierung wurde zudem mitgeteilt, dass sich eine Person unter einem Bus befinden soll.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine elfjährige Radfahrerin im Beinbereich unter einem Linienbus eingeklemmt. Zusätzlich befanden sich weitere Schulbusse, eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern sowie herbeigeeilte Eltern vor Ort. Die Einsatzstelle wurde zunächst geräumt und weiträumig abgesperrt. Zudem betreuten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die betroffenen Fahrgäste des Schulbusses und versorgten den Busfahrer bis zum Eintreffen weiterer Kräfte des Rettungsdienstes.
Parallel zur medizinischen Erstversorgung der Patientin durch den Rettungsdienst wurde der Linienbus gesichert und die technische Rettung vorbereitet. Mithilfe von Hebekissen und großer Mengen Unterbaumaterial konnte der Bus kontrolliert angehoben und die Radfahrerin schonend befreit werden. Rund 25 Minuten nach der Alarmierung wurde die Patientin zur weiteren Behandlung in einem Krankenhaus an den Rettungsdienst übergeben.
Unter der Leitung des Feuerwehrkommandanten Luca Arsic waren 30 Einsatzkräfte der Einsatzabteilungen Ettlingenweier, Oberweier und Ettlingen-Stadt mit acht Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war unter dem Organisatorischen Leiter Marc Koschella mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem Rettungshubschrauber Christoph 43 im Einsatz. Die Psychosoziale Notfallversorgung übernahm die Betreuung der überwiegend minderjährigen Augenzeugen des Unfalls.
Von der Polizei wurde die Einsatzstelle mit mehreren Streifenwagen weiträumig abgesperrt. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.






